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Blog der D.O.G. GmbH

Maschinelle Übersetzung: eine Alternative, die sich lohnt

In schwierigen Zeiten suchen Unternehmen mehr denn je nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Gleichzeitig müssen sie zusätzlichen Umsatz generieren und versuchen dies auch mit Kunden im Ausland. Das bedeutet, mehr in Fremdsprachen zu kommunizieren. Mehr übersetzen und weniger bezahlen? Es klingt wie die Quadratur des Kreises.

Terminologie: Der erste Schritt

"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt". Dieses Zitat des chinesischen Philosophen Lao-Tse soll vielen engagierten Terminologen am Beginn ihrer Terminologiearbeit Mut machen. Irgendwann ist es soweit. Bescheidene Ressourcen stehen zu Verfügung, interessierte Kollegen oder Mitarbeiter schicken die Listen, die sie über Jahre in verschiedenen Abteilungen gesammelt haben.

Übersetzungen: Sperren oder nicht?

Wer regelmäßig Dokumente in verschiedene Sprachen übersetzen lässt, arbeitet in der Regel mit Translation-Memorys. Diese Memorys speichern paarweise Segmente in der Ausgangs- und Zielsprache und schlagen Übersetzungen vor, wenn der Satz bereits einmal übersetzt wurde. In diesem Fall überprüft der Übersetzer, ob der Vorschlag annehmbar ist und setzt ihn ein bzw. passt ihn an. Das Handling dieser als 100-%ige Matches bekannten Segmente bedeutet Arbeit.

COTI: die neue CMS-TMS-Schnittstelle

Lange war das Fehlen eines Standards für den Austausch von Daten zwischen Redaktionssystemen und Translation-Memory-Systemen ein Dorn im Auge vieler Beteiligter am Dokumentationspro-zess. Bis vor Kurzem sah die Realität noch so aus: Redaktionssysteme verwalten Informationsmo-dule und stellen sie je nach Bedarf zu neuen Dokumenten zusammen. Da Dokumentationen mehr-sprachig benötigt werden, exportieren Redaktionssysteme noch nicht übersetzte Module in ein eigenes, meist XML-basiertes Format.

Auf dem Weg zur wissensbasierten Terminologie

Seit Jahren begleitet die Terminologie Redakteure und Übersetzer. Was auf Karteikarten anfing, ersetzten in den achtziger Jahren einfache Wortlisten in Excel oder Word. Stand der Technik sind heute begriffsorientierte Terminologiedatenbanken, die unter einem Begriff mehrere gleich be-deutende Wörter oft in mehreren Sprachen zusammenfassen.

Muttersprachlerprinzip

Eine in der deutschen Übersetzungsbranche gerne diskutierte Frage ist die des Muttersprachler-prinzips. Ist es in Ordnung, wenn Übersetzer aus ihrer Muttersprache in eine fremde Sprache über-setzen? Zwar wird die überwiegende Mehrheit der professionellen Übersetzungen durch Mutter-sprachler getätigt, aber es ist gleichzeitig nicht außergewöhnlich, dass Firmen oder Übersetzungs-dienstleister auch in die Nicht-Muttersprache übersetzen lassen.

Wieviel Fachwissen braucht ein Übersetzer?

"Schiebendes bewegliches Telefon mit Kamera." Solche extreme Beispiele sind jedem schon ein-mal begegnet. Professionelle Übersetzer schneiden besser ab, aber auch hier gibt es Unterschiede im Können und in der individuellen Qualifikation des Einzelnen.

Softwaregestützte Qualitätssicherung

Es gibt Entwicklungen, die zwar nicht immer spektakulär sind, aber dafür eine ganze Industrie nachhaltig auf den Kopf stellen können. So geschehen bei der modularen Arbeitsweise von technischen Autoren und Übersetzern. Nur wenige haben am Anfang dieser Entwicklung vorausgesagt, dass damit Qualitätsprobleme einhergehen können. Sie haben sich nicht gefragt, wie sich qualitativ gute Dokumentationen aus einem "Patchwork" von Informationsmodulen und übersetzten Segmenten überhaupt erstellen lassen.

Ist Terminologie bezahlbar?

Dank der Aktivitäten des Deutschen Terminologie-Tags (DTT, www.dttev.org) und der tekom (www.tekom.de) ist Terminologie heute ein anerkanntes Werkzeug von Redakteuren und Übersetzern. Diese Spezialisten braucht man nicht zu bekehren. Sie erleben, wie die Modularisierung von Dokumenten und Übersetzungen und die wachsende Arbeitsteilung klare terminologische Regelungen notwendiger denn je machen.

Katalogübersetzungen – Spezielle Anforderungen

Kataloge spielen in der Vertriebsstrategie vieler Unternehmen eine besonders wichtige Rolle. In Form von langen Listen mit ähnlichen Bezeichnungen erscheinen sie auf den ersten Blick einfach zu übersetzen. Die Ernüchterung kommt später, wenn der Katalog im Zielland nicht gut ankommt, wenn der Zeitrahmen nicht eingehalten wurde oder wenn nachträgliche Mehrkosten für Korrekturen erforderlich sind.

Tipps für bessere Übersetzungen

Für viele, die Übersetzungsprojekte vergeben, ist das Übersetzen noch ein Buch mit sieben Siegeln. Eine Datei muss übersetzt werden. Sie wird einem Übersetzer oder Übersetzungsbüro per Email geschickt und kommt übersetzt zurück. Was sich zwischendurch abspielt, ist eine Art "Black Box". Bereits 5 oder 10 zusätzliche Minuten in die Vorbereitung eines Übersetzungsprojekts zu investieren, helfen eine bessere Qualität oder auch niedrigere Kosten zu erzielen. Die Möglichkeiten betreffen drei Aspekte: Sprache, Technik und schließlich die Projektorganisation selbst.

Vorsicht vor Gefahrenhinweisen

Signalwörter wie "Gefahr", "Warnung" oder "Vorsicht" leiten Gefahrenhinweise ein, also Sicherheitshinweise, die Personen bei der Bedienung von Maschinen betreffen. Lange Zeit herrschte ein ziemliches Durcheinander im Hinblick auf diese Wörter. Signalwörter wurden von vielen Redakteuren nach Gefühl eingesetzt. Unterschiedliche Normen und Leitfäden enthielten widersprüchliche Definitionen. So ging die alte VDI-4500-1 (1995) von den drei Signalwörtern "Gefahr", "Achtung" und "Hinweis" aus. Einige Jahre später empfahl die tekom-Richtlinie von 2005 die Wörter "Gefahr", "Warnung" und "Vorsicht" in Anlehnung an die amerikanische Norm ANSI Z535.

Selbstverständlich Qualität

Es ist manchmal zum Verzweifeln. Egal, ob man sich viel Mühe macht, qualitativ gute Übersetzungen zu liefern oder dies nur verspricht, es scheint zunächst keinen großen Unterschied zu machen. Auftraggeber setzen Qualität als selbstverständlich voraus und lassen sich oft mit einigen Allgemeinplätzen abspeisen. Und das nicht nur in Bezug auf Übersetzungen.

Das Semantische Web

Über kurz oder lang ist fast jeder in unserer Branche über das Stichwort "Semantisches Web" gestoßen. Unter Semantik versteht man die Bedeutungslehre der Wörter. Beim semantischen Web geht es also darum, die Information, die in den Abermillionen von Internetseiten enthalten ist, anzureichern und für Maschinen verständlich zu machen. Dadurch lassen sich auch Informationen finden, die anders verschlagwortet oder mit der gesuchten Information verknüpft sind.

Den Begriff „Begriff“ verstehen

Das Wort "Begriff" ist allen geläufig. In der Dokumentationsbranche und insbesondere bei Terminologen hat es eine besondere Bedeutung (vgl. DIN 2330). Nach dem heutigen Stand der Technik werden Firmenterminologien "begriffsorientiert" angelegt. Dies hat den Vorteil, dass unter einem einzigen Begriff (z.B. Begriff mit ID 1234) Informationen wie Bild und Definition sowie alternative Benennungen (Synonyme, Abkürzungen) erfasst und nach Bedarf mit Verwendungsinformationen wie „erlaubt“ oder „verboten“ ergänzt werden. So weit so gut.

Softwarelokalisierung heute

Manch einer mag denken, dass in Sachen Softwarelokalisierung bereits so gut wie alles gesagt worden ist. Professionelle Entwickler wissen, wie man Code und zu übersetzende Texte trennt, wie man Dateien für den Übersetzungsprozess vorbereitet und professionelle Übersetzer kennen die Methoden und Tools, um Strings zu lokalisieren.

Qualitätssicherungswerkzeuge für Revisoren

Wer auf Qualität setzt, möchte mit professionellen Partnern zusammenarbeiten. Er weiß, dass Qualitätssicherung Arbeit bedeutet. Deswegen haben qualitätsgeprüfte Übersetzungen auch ihren Preis. Es ist daher umso wichtiger zu wissen, wie und womit geprüft wird, um nicht am Ende auf einem Teil der Fehler sitzen zu bleiben.

Verständliche Anleitungen

Unternehmen geben jedes Jahr viel Geld aus, um ihre Produkte zu dokumentieren und mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die Technische Dokumentation ist Teil des Produkts und ihre Qualität beeinflusst oft die Meinung, die der Kunde vom Produkt hat. Hat die Dokumentation Mängel oder ist sie schwer verständlich, dann leidet das Image des Produkts und manchmal auch das des Herstellers darunter.

Leitfaden für schmerzfreie Übersetzungen

Wer zum ersten Mal einen Übersetzungsauftrag erteilen muss, hat es nicht leicht. Wie viel Zeit braucht der Übersetzer? Welche Anweisungen muss er ihm geben? Welche Dateiformate kann der Übersetzer bearbeiten und zurückliefern? Diese und weitere Fragen sind nicht immer einfach zu beantworten. Falsch vorbereitete Übersetzungsprojekte können schnell Kopfschmerzen und Zusatzkosten verursachen.

Abkürzungen übersetzen

Als Telefonzellen an jeder Ecke standen, konnte man oft auf einem Schild lesen: „Fasse Dich kurz“. Dieses Motto setzen heute noch viele Autoren oder Entwickler mit sportlichem Ehrgeiz um. Als Hilfsmittel setzen sie Abkürzungen ein, die immer wieder für Verwirrung bei Anwendern oder Übersetzern sorgen. In Extremfällen verursachen unverständliche Abkürzungen die falsche Bedienung einer Maschine bzw. einer Software.

Terminologie als Supportprozess

Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben von Redakteuren, Übersetzern oder Terminologiemanagern, Budgets für die Terminologiearbeit zu beantragen und zu begründen. "Das alles kostet nur Geld!". Leicht hat man 5-stellige Beträge erreicht, wenn man Terminologiearbeit ordentlich umsetzen will.

Übersetzungsgerecht … übersetzen

Man könnte von einer Schicksalsgemeinschaft sprechen. Redakteure und Übersetzer sind aufeinander angewiesen, um die Unternehmensdokumentation in guter Qualität für den globalen Markt zu produzieren. Die heutigen industriellen Prozesse bei der Dokumentationserstellung basieren auf Modularität, Standardisierung und Wiederverwendung von Inhalten mithilfe von Redaktionssystemen oder Translation-Memory-Systemen.

Softwareterminologie

Was zur Terminologie gehört oder nicht, sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Am Ende weisen aber viele Firmenterminologien gemeinsame Merkmale auf. Sie enthalten meistens Fachbegriffe (wie „Kapazitiver Differenzdrucksensor“), rechtlich relevante Ausdrücke (u.a. Signalwörter wie „Gefahr“) und manchmal auch Produktnamen.

Nutzerorientierte Terminologie

„Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche zieh'n“, wer kennt diesen Satz aus einem Lied von Mike Krüger nicht? Er illustriert, wie Kommunikation außerhalb des Unternehmens eigenen Regeln unterworfen ist. Jeder benutzt seine eigene Sprache und beherrscht nicht immer die fachspezifische Sprache, die ein Unternehmen festgelegt hat. Ein Besuch von Diskussionsforen für die Reparatur von Autos oder für den Kauf von mobilen Geräten macht deutlich, wie vielfältig und kreativ die deutsche Sprache sein kann.

Intelligente Terminologie und Informationsverarbeitung

Wie oft und wie lange suchen Sie täglich nach Informationen? Ziemlich oft, wenn man vielen Studien glauben darf. Je nach Analyse verbringen Angestellte zwischen 1 und 2 Stunden am Tag mit der Suche nach Informationen. Und die Suche ist bei weitem nicht immer erfolgreich. Erst nach dem 3. oder 4. Versuch erhält die Hälfte der Suchenden im Schnitt eine Antwort auf ihre Fragen .

Sprache und Gehirn

Wir nehmen sie selten bewusst wahr, aber ohne sie wären wir hilflos. Sprache hilft uns, die Welt zu verstehen, unsere Ideen zu kommunizieren, Ziele zu erreichen. Obwohl wir Sprache ständig und automatisch benutzen, sind die Prozesse zur Bildung und zur Verarbeitung von Sprache im Gehirn wenig bekannt. Dank Technologien wie fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie) konnten Neurowissenschaftler jedoch wichtige Erkenntnisse über sprachliche Prozesse im Gehirn gewinnen.

Projektvorbereitung: Reparieren ist immer teurer

Nachher ist man immer schlauer. Das gilt nicht nur für den BER-Flughafen, sondern auch für andere Arten von Projekten, insbesondere für Übersetzungsprojekte. Diese können in der Tat sehr komplex sein oder tückische Fallen enthalten, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Eine gute Vorbereitung ist deshalb das A und O.

Veraltete Inhalte aktualisieren

Heute ist es in den meisten Redaktionsabteilungen Stand der Technik, modular zu arbeiten. Über die Jahre sammeln sich in Content Management Systemen Informationselemente, die teilweise redundant, uneinheitlich geschrieben oder nicht mehr aktuell sind.

20 Jahre D.O.G.

Am 29. März 2019 wurde die D.O.G. GmbH 20 Jahre alt. Es war ein langer Weg von der Stunde null, als die ersten drei D.O.G.-Mitarbeiter voller Hoffnung die ersten Übersetzungsprojekte akquirierten und organisierten, bis zum heutigen Unternehmen mit über 40 Mitarbeitern und einem gut ausgebauten Netzwerk an freiberuflichen Übersetzern in aller Herren Länder.

Definitionen erstellen

Was ist ein “Spiel“? Dieses bekannte Beispiel von Wittgenstein zeigt sehr gut, wie wir täglich Wörter und Begriffe verwenden und davon ausgehen, dass alle einvernehmlich dasselbe darunter verstehen. Wenn man das Spiel mit dem “Spiel“ fortsetzt, entdeckt man auf einmal mit Schrecken, dass der Spielraum (wieder ein Wort mit “Spiel“) für Missverständnisse sehr groß ist. Und er macht vor dem Bereich Technische Dokumentation und Übersetzungen nicht halt.

Neue Lesegewohnheiten im digitalen Zeitalter

Heute käme kaum jemand auf die Idee, im guten alten Brockhaus nach Informationen zu suchen. Es wird gegoogelt oder Alexa gebeten, einen Wikipedia-Artikel vorzulesen. Das Internet, Soziale Medien, WhatsApp, Pinterest, etc. ändern die Art und Weise, wie wir uns informieren. Diese neue Form des Lesens nennen manche Hyper-Reading als Gegensatz zum traditionellen Durchlesen eines Dokuments . Es wäre naiv zu denken, dass die Änderung des Lese- und Suchverhaltens keine Auswirkung auf die Vermittlung technischer Informationen hat.

Internet der Dinge braucht Terminologie

"Hey Siri, schalte das Licht ein" … Das Internet der Dinge (IoT) macht sich in vielen Unternehmen wie auch in der Gesellschaft zunehmend breit. Vom Smart Home bis zur Smart Factory oder zu Smart Cities sind Geräte und Maschine miteinander vernetzt und arbeiten selbständig zusammen. Dienste steuern diese Prozesse und liefern bzw. reagieren auf Informationen. Im Jahr 2018 waren 7 Milliarden Geräte im IoT angeschlossen, und diese Zahl soll bis 2020 auf 10 Milliarden und bis 2025 auf 22 Milliarden ansteigen .

Übersetzungssysteme im Vergleich

In vielen Unternehmen sind Redaktionssysteme bereits Teil des Berufsalltags. Manche größere Unternehmen fragen sich nun, ob sie die Übersetzungsfunktion integrieren sollen. Das ist keine leichte Entscheidung, denn sie bringt neben kaufmännischen und technischen Änderungen eine Verlagerung der Kompetenzen und der Verantwortung für Fremdsprachen in das Unternehmen mit sich. Es gibt viele Übersetzungsprogramme auf dem Markt. Selbst wenn man die Suche auf die bekanntesten Spitzenreiter beschränkt, bleiben genug Kandidaten übrig. Welche Kriterien sind für eine Auswahl des geeignetsten Programms zu berücksichtigen?

Terminologiemanagement

Wer gerade mit Terminologiearbeit anfängt, hat es nicht leicht: Benennung, Name, Konzept, Ausdruck, Bezeichnung, Begriff, Begriffskonzept, Terminus, Vokabular, Wort, Eintrag, ... Wie soll man das auseinanderhalten? Es sind alles Wörter, die zuerst mehr für Verwirrung als für Klarheit sorgen. Da Terminologiearbeit eigentlich die Zusammenarbeit von Leuten aus unterschiedlichen Bereichen voraussetzt, sind Pannen vorprogrammiert, solange die sogenannte Terminologie der Terminologie nicht von allen gleich verstanden und verwendet wird. Wie soll man also die wichtigsten Begriffe verstehen und benennen?

DeepL: Ein Erfahrungsbericht

„Das Sprachprogramm DeepL legt binnen Sekunden fast fehlerfreie Übersetzungen vor. Fremdsprachenlehrer und Übersetzer müssen sich etwas einfallen lassen“. Dieses und ähnliche Statements sind der Grund für eine ansteckende MÜ-Euphorie, die sich langsam ausbreitet. Manche Verantwortliche in der Dokumentationsbranche sprechen von maschinellen Übersetzungen (MÜ) als die neue Wunderwaffe.

Rezension: Das Internet muss weg. Von Schlecky Silberstein

Dieses Buch von einem Internet-Insider lässt den Leser nicht gleichgültig. Der Titel ist natürlich überspitzt, ganz im Sinne der neuen Kommunikationsformen, die in den sozialen Medien und im Internet herrschen. Der Autor, der sich seit dem Jahr 2010 als Blogger seine Sporen verdient hat, ist mit dem Geschehen in den sozialen Medien bestens vertraut und informiert uns ausführlich über das, was er das Informationszeitalter nennt. Er schreibt über die Veränderungen, die das Internet für die Kommunikation und auch für die neue Internauten- Generation bringt.

Bedienungsanleitungen im Wandel der Zeit

Die Bedienungsanleitung für den Mercedes Typ 170 Da aus dem Jahr 1950 hatte 44 Seiten. Das ist heute kaum vorstellbar. Anleitungen verändern sich und zwar nicht nur, weil Produkte sich verändern. Auch die Benutzer und ihr Umgang mit Medien und Informationen tragen dazu bei.

Schlanke Prozesse

"Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt …?" Wer kennt das Lied nicht? Übersetzen kann jeder. Gute Übersetzungen liefern können schon weniger. Und noch weniger können gute Übersetzungen liefern und dabei gleichzeitig schlanke und effiziente Prozesse verwenden.

Übersetzung und Lokalisierung für den eCommerce

Wer hat nicht bereits etwas über das Internet bestellt? Vor gar nicht allzu langer Zeit war der digitale Handel noch Neuland. Nun verbreitet er sich rasant. Und er macht auch vor dem B2B-Geschäft nicht halt. Viele deutsche Unternehmen sehen im digitalen Handel neue Absatzchancen und auch die Möglichkeit, ohne teures internationales Vertriebsnetz Kunden weltweit zu erreichen...

Wissen: Der neue Rohstoff

"Wissen ist Macht". Dieses geflügelte Wort formulierte der englische Philosoph Francis Bacon vor etwas mehr als 400 Jahren. Für Unternehmen sind fachkundige Informationen und Wissen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Wer Entwicklungen am Markt schneller erkennt oder alle Wissensstrukturen innerhalb seines Unternehmens perfekt vernetzt, hat definitiv die Nase vorn...

Sprache = Sprache?

Würde man einen Autohändler nach dem Preis eines Autos fragen, ohne auf weitere Einzelheiten einzugehen, dann würde man bestenfalls auf Verwunderung stoßen

Übersetzung von Miniprojekten

Für viele Firmen, die seit Jahren regelmäßig ihre technische Dokumentation übersetzen lassen, klingt die Nachricht zunächst gut: Viele Übersetzungsprojekte haben einen geringen Umfang und daher verhältnismäßig niedrige Kosten. Die Gründe dafür sind vielfältig...

Suchen und Finden im Internet

Für Wissensmitarbeiter wie es Redakteure und Übersetzer sind, ist es besonders wichtig, schnell und zuverlässig gute Informationen zu finden. Kaum jemand startet heute ohne Google-Suche. In vielen Fällen erhält man mit entsprechenden Suchtechniken die benötigte Antwort oder Übersetzung in einer akzeptablen Zeit. Es bleibt jedoch die Frage...

Projekttagebuch

Für viele Profi-Sportler ist es Routine: Sie führen ein Tagebuch und tragen dort ihre Trainingsdaten ein wie Tagesform, erbrachte Leistung oder Beschwerden. Beim Projektmanagement von Übersetzungen ist ein Tagebuch allerdings weniger verbreitet, obwohl es sich als sehr nützliches Instrument für eine erfolgreiche Projektarbeit erweisen kann...

Schreiben für Maschinen

Ein technischer Redakteur kann einem fast leidtun. Nachdem er zuerst lernen musste, was kontrollierte Sprache ist, musste er sich zusätzlich daran gewöhnen, übersetzungsgerecht zu formulieren. Nun kommt maschinengerechtes Schreiben hinzu. Das Lernen scheint kein Ende zu nehmen...

Wie übersetzbar sind Texte?

Die Übersetzung stilistisch anspruchsvoller Texte, wie z. B. Marketingtexte, führt immer wieder zu Diskussionen. Jemand liest im Aus­land Korrektur, meldet Änderungswünsche...

Terminologie: Was gehört dazu?

Wie oft hat man sich schon über die Auswahl der Termini gewundert, die in einer Terminologiedatenbank stehen? Warum hat der Terminologe ein Wort wie "Bedienungsanleitung" oder...

Ist eine korrekte Übersetzung auch wirklich gut?

Kann eine Übersetzung korrekt und gleichzeitig doch nicht besonders gut sein? Im Gegensatz zu einem technischen Gerät, das eine genau messbare Leistung erbringt, ist eine exakte Bewertung der Sprache nur schwer möglich.

Die Sprachen im Internet

"If I am selling to you, I speak your language. If I am buying, dann müssen Sie Deutsch sprechen." Dieses Zitat vom früheren deutschen Bundeskanzler Willy Brandt fasst die Bedeutung der Sprachen bei der Kommunikation mit Kunden gut zusammen.

Verwaltungssysteme für Übersetzungen

"Braucht eine Dienststelle der Kommission einen Text in mehreren Sprachen, so schickt sie ihn mit einem 'Auftragszettel' an die Planungsstelle der Fachgruppe, die für sie arbeitet. Das geschieht mit der Hauspost oder per Fax, meist jedoch auf elektronischem Weg."